Der Suzhou-Industriepark, gelegen am schönen Jinji-See in der österlichen Vorstadt von Suzhou, unmittelbar an Shanghai, wurde im Jahr 1994 offiziell mit dem Aufbau begonnen. Seine Verwaltungsfläche beträgt 260 km², davon sind 70 km² für die Chinesisch-Singapurische Kooperationszzone bestimmt. Nach dem Plan soll hier die Bevölkerung 500 000 Menschen und die Gesamtinvestition 100 Mrd. US$ betragen. Das Ziel der Industriepark ist, sich zu einem modernen internationalen und High-Tech-Industriepark mit einer schönen Umwelt zu entwickeln.
Dem Aufbau des Suzhou-Industrieparks ist von den Regierungen beider Länder große Aufmerksamkeit geschenkt worden. Insbesondere in den Bereichen Projektüberprüfung und -genehmigung, Logistikverwaltung durch die Zollbehörden, Verwaltung für öffentliche Reservefonds und für auswärtige Angelegenheiten ist er landesweit der einzige Industriepark, dem durch die Zentralregierung die Entscheidungsbefugnissen eingeräumt worden sind. Im Vergleich mit anderen Entwicklungszonen weist der Suzhou-Industriepark noch die folgenden Besonderheiten auf:
1. Der Suzhou-Industriepark ist ein kooperatives Projekt zwischen der chinesischen und der singapurischen Regierung. Um zu gewährleisten, dass das Projekt sich reibungslos entwickeln kann, sind ein gemeinsamer Koordinationsvorstand zwischen der chinesischen und der singapurischen Regierung, ein bilaterales Arbeitskomitee und einige Verbindungsinstitutionen gegründet worden.
2. Der Suzhou-Industriepark verfügt über ein weltweit erstklassiges Stadtplanungssystem, das einen humanitären Ansatz betont. Nach den Prinzipien „zuerst Planung, dann Aufbau; zuerst unterirdische, dann oberirdische Einrichtungen; und zweckmäßige Vorantreibung des Aufbaus" ist ein striktes Planungsverwaltungssystem etabliert worden.
3. Nach Genehmigung des Staatsrates kann der Suzhou-Industriepark von seinen Gegebenheiten ausgehend, Singapurs Erfahrungen beim Städtebau, bei der Wirtschaftsentwicklung und der öffentlichen Verwaltung als Beispiel heranziehen.
Das Verwaltungskomitee des Suzhou-Industrieparks hat ein One-stop Service Centre im International Building eingerichtet. Es hat die Arbeitsverfahren vereinfacht und Dienstleistungsmaßnahmen, die den Investoren die Formalitätenerledigung erleichtern, ergriffen. Beispielsweise sind die Gebührenposten von ursprünglich 27 auf 8 reduziert worden. Ein Versprechungssystem für ausländische Investoren ist etabliert und eine Vereinigung der Unternehmen mit Auslandskapital ins Leben gerufen worden. Die Mitarbeiter des Zentrums holen zudem regelmäßig Meinungen von ihren Kunden ein. Auf diese Weise ist das Dienstleistungssystem im Suzhou-Industriepark allmählich vervollständigt worden.
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